Kiskunfélegyháza
Kiskunfélegyháza
ist eine Stadt mit 34000 Einwohner in Ungarn. Die Stadt liegt die Europastrasse
E5 entlang, zwischen Kecskemét und Szeged.
Die Geschichte
der Stadt
König Béla IV. siedelte die vor den Tataren fliehenden Kumanen in 1239 auf
den Sandhügel zwischen der Donau und Theiß. Die nomadisch lebenden Kumanen
schufen bedeutende Vorrechte für ihre militerischen Dienste von dem König
László IV: sie haben Autonomie für Rechtspflege und Verwaltung gewonnen. Das
in der Zwischenzeit gesiedelte und christianisierte Gesinde lebte auf dem
Lande der Ungarischen Ebene, wo die Ungarn wohnten, auch in der Umgebung von
Félegyháza.
Die Existenz unseres Ortes war in einer königlichen Urkunde als "Feledhaz"
erwähnt. Dieses mitelalterische Dorf und einen Teil der kumanischen Grundstücke
in der Umgebung schenkte König Zsigmond seiner Frau, Borbala, von hier an
waren die hier Wohnenden als die Kumanen der Königin berücksichtigt. In 1526
verheerten die den Staat angreifenden Türken den Gegend, und das Land wandelte
um eine ungewohnte Wüste für 200 Jahre.
Nach dem Vertreiben der Türken geht das Land in das Besitz des germanischen
Ritterorden. Der Ritterorden genehmigte die Bevölkerkung des Landes in 1743.
Die Siedler von Félegyháza stammten 60 %tig aus Jászság und Kunság, 40 %tig
aus den anderen Teilen des Staates in 1743. Die Dorfgemeinde nahm an der Jászkuner
Redemption als eine Siedlung des Jászkuner Bezirkes teil, und sie gewann Verwaltungs
und Rechtspflegungsautonomie, freibäuerliches Rechtsstellung.
Die persöhnliche Freiheit der Wohner, der freie Besitz des Eigentumes und
die Entwicklung unter der Verwaltung übte einen bedeutenden Ziehkraft auf
die später Gesiedelten. Die Bevölkerung mehrte sich aus den 219 Familien auf
1089 Familien, 17000 Personen, unter 100 Jahren.
Die Dorfgemeinde neben den Hauptwegen war die Verwaltungs- und Gerichtszentralle
für 8 kleinkumanische Siedlung und 34 Pußten. Das in 1774 gewonnene Marktfleckenpatent
erlaubte die Abhaltung der 4 staatlichen Märkte jährlich, was seine zentralische
Rolle und Ziehungskraft weiter erhöhte.
Der schnell entwickelnden Stadt gründete sein wirtschaftliches Leben auf den
Ackerbau und auf die extensive Viehhaltung in großem Maße. Unzählige Windmühlen
mahlten das Getreide von guter Qualität. Der Handel und die Zunftindustrie
entwickelten sich. Das in 1772 gebaute Kaufmannshaus und das klassizistische
Gebäude der damalige Metzgerei bestimmen auch noch heute das Gesicht von dem
Stadtzentrum.
Am Ende des Jahrhunderts löste geschmückte mehrstöckige Häuser in einer gescholssenen
Linie - in dem Stadtzentrum und die Kossuth Straße entlang - die Häuser mit
Veranden, die Herrenhäuser und die Bauer-Bürgerhäuser der stadtisch werdenden
Siedlung ab. In 1876 verschmelzte der privilegisierte kleinkumanische Bezirk
dem Komitat, aber Félegyháza als Bezirkssitz behielt seine zentralische Rolle
auch weiterhin bei, die die bauenden Schulen und der am Jahrhundertsende entwickelte
Bahnknotenpunktcharakter noch verstärt haben.
Eine moderne Geschäftskette entwickelte sich aus, die Aktiengesellschaften
spielten immer wieder eine grössere Rolle: erstens die Dampf- und Elektromühlen
und die Geldinstituten. In den Jahrzehnten der Jahrhunderwende wurde Félegyháza
"eine Schulestadt" und nahm einen bedeutenden Teil in der Lehrer- und Lehrerinausbildung,
in der Schulausbildung in dem Gymnasium und in der Fachschulen. Ihre bürgerliche
Mädchenschule funktioniert für 50 Jahre lang von 1895. Zwischen den zwei Weltkriegen
entwickelte sich das elementare Volksschulennetz, besonders das Schulnetz
für Farmhäuser in der großen Umgebung.
Die Einwohnerzahl der Stadt Kiskunfélegyháza war 31470 Personen in 1949. Die
ökonomische Basis der stadtische Entwicklung sicherte auch weiterhin das Einkommen
aus der Landwirtschaft in grosserem Teil und in kleinerem Teil aus dem Industrie.
Die Infrastruktur etnwickelte sich weiter. Durch die in der Nähe der Stadtzentrum
gebauten mehrstückigen Häuser entstanden die Wohnsiedlungen. Das Gesundheitsversorgunssystem
wurde breiter. Das in 1950 übergebene Krankenhaus war damals mit 120 und heute
mit 275 Betten eine moderne Gesundheitsinstitut.
In Kikunfélegyházán
war geboren: der Schreibern, Móra Ferenc (1878-1934); der Dichter,
Falu Tamás (1881-1977); der Kunstmaler, Holló László
(1887-1976) ; die Malerin, Grafikerin, Szántó Piroska (1913-1998).
Petõfi
Sándor, der Dichter rief Félegyháza konsequent als Geburtsstadt
aus. In seinem eiginen Handschrift hat er in dem Gedicht "Meine Heimat"
hintergelassen, als der die Stadt in Juni 1848 besuchende Dichter von gesetztem
Alter schrieb:
"Diese Stadt ist der Ort, wo ich geboren
bin..."